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Mark Hosak

Reiki-Do Institut Rhein-Neckar

Rainbow-Reiki, Kalligrafie, Kampfkunst, Coaching, Sprachdienstleistungen Japanisch
Tel.: 06271-947957
E-Mail: office-at-markhosak.com
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Reiki-News
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Das Großen Buch der Reiki-Symbole

Kapitel 2: Reiki Gong

"Das große Buch der Reiki-Symbole"

Mark Hosak/Walter Lübeck, Windpferd Verlag.

ISBN: 3-89385-445-2
Umfang: 624 Seiten
Preis: (D) 24,90 EUR (A) 25,60 EUR (CH) 43,70 SFr

mit persönlicher Widmung bestellen




Dr. Usuis System der Natürlichen Heilung. Die Regeln, nach denen jetzt gespielt

wird, unterscheiden sich von den im Reiki bekannten. Dies bedeutet jedoch keineswegs,

dass die jeweilige Form der Energiearbeit deswegen von vornherein als

wirkungslos oder von minderer Qualität zu beurteilen wäre! Die Verbindung verschiedener

Systeme der spirituellen Energiearbeit bietet ja auch viele wunderbare

Möglichkeiten, die ein System – so viel es auch bietet – allein nicht bereitzustellen

vermag. Letztlich ist es wichtig, dem Menschen mit einer Methode zu dienen, und

nicht, eine Methode zu konservieren!

b. Es werden zusätzliche Symbole und Mantras auf die gleiche oder eine sehr ähnliche

Weise in den Kraftstrom des Reiki-Systems einbezogen, wie Dr. Usui die traditionellen

vier Symbole und Mantras seinerzeit zu einem Teil der von ihm begründeten

spirituellen Heilungstradition machte. Dies ist natürlich möglich, denn Usui war

ein Mensch und jeder andere kann das, was er erreichte, prinzipiell ebenfalls vollbringen.

Nur ist dies nicht ganz so einfach …

Es gehört dazu die Erlaubnis der Schutzgottheit des Reiki, Dainichi Nyorai,

von der später in diesem Buch noch sehr ausführlich die Rede sein wird – und

eine starke persönliche Resonanz zu diesem Lichtwesen sowie ein entsprechend

tiefes Verständnis der damit zusammenhängenden spirituellen Weisheitslehren.

Sodann ist zumindest das zeitweilige – bewusste oder unbewusste – Eintreten

des Betreffenden in einen Zustand der Erleuchtung notwendig und er benötigt

entsprechende Sachkenntnis über die zu erledigende Aufgabe. Obwohl Perfektion

in letzterem Thema bei sehr engagierter Mitarbeit von Engeln, Bodhisattvas und

geistigen Führern keine in jedem Fall zwingende Bedingung ist.

So wie die traditionellen vier Symbole und Mantras Reiki verstärken beziehungsweise

in der Ebene der materiellen Wirklichkeit verstärkt auftreten lassen, oder den

Fluss der Spirituellen Lebensenergie direkt in bestimmte Schwingungsebenen oder

Bereiche des Energiesystems eines Lebewesens leiten, können zusätzliche Symbole

und Mantras ähnliches bewirken. So gibt es zum Beispiel im Rainbow Reiki unter

anderem vier derartige Werkzeuge, um die Spirituelle Lebensenergie direkt zu den

Bereichen des Energiesystems eines Wesens zu bringen, die mit den spirituellen Elementen

Erde, Wasser, Feuer und Luft verbunden sind, oder um Reiki bevorzugt in

Blockaden oder die Strukturen bestimmter Chakras zu leiten oder um die Bereiche

eines Menschen direkt mit Reiki zu versorgen, die mit Partnerschaft zu tun haben.

Selbstverständlich sollten diese zusätzlichen Hilfsmittel dann aber nicht als „Traditionelles

Reiki nach Dr. Usui” bezeichnet werden.

Im nächsten Kapitel erfährst du Genaues über die Funktionsweise der Symbole des

Reiki-Heilungssystems, wie sich mehr Kraft aus ihnen schöpfen und fl exibler mit

ihnen arbeiten lässt.

Rei Ki Gong

Die Arbeit mit den Symbolen und ihren Mantras nimmt eine zentrale Stellung im

Usui-System der Natürlichen Heilung ein. Jeder in die Symbole und Mantras Eingeweihte

kann mit ihnen Reiki- Energiearbeit durchführen. Allerdings ist das Ausmaß

der Wirkkraft der jeweiligen Technik davon abhängig, wie diese Werkzeuge angewendet

werden. Um das Höchstmaß an spiritueller Heilungsenergie aus jedem Symbol

herauszuholen, lernst du in diesem Kapitel die Feinheiten und Kniffe des Rei Ki Gong

kennen – zugegebenermaßen ein Kunstwort aus Japanisch und Chinesisch. Aber es

passt sinngemäß. Es gibt Qi Gong (Arbeit mit Lebensenergien allgemein) und Rei

Ki Gong (Arbeit mit der Spirituellen Lebensenergie). In diesem Kapitel wird genau

erklärt, was die Symbole wirken lässt, und du wirst Übungen mit ihnen fi nden, die

hier in der westlichen Welt praktisch unbekannt sind. Sie gehen auf uralte taoistische

und shintoistische Lehren zurück. Die Erfahrungen, die sich mit diesen Techniken

machen lassen, sind sehr tiefgehend. Probiere sie in Ruhe aus. Übe eine Technik pro

Tag und warte immer mindestens einen Tag ab, bevor du eine zweite Technik angehst.

Bist du dann vertraut mit der Wirkung, kannst du selbstverständlich nach Belieben

vorgehen. So, wie es für dich am besten funktioniert. Es ist immer sinnvoll, bei einer

neuen Form von Energiearbeit erst gründlich mit den verschiedenen Wirkungen vertraut

zu werden, bevor man intensiv damit übt. So lassen sich meist auch Erdungsprobleme

und spontan auftretende, stärkere Heilungsreaktionen umgehen.

Die häufi gsten Fehler

beim Gebrauch der Symbole und Mantras

Im Verlaufe meiner Unterrichtstätigkeit habe ich eine Reihe Fehler bei der Anwendung

der Mantras und Symbole beobachtet, die sehr häufi g auftauchen. Interessanterweise

scheinen diese Probleme in praktisch allen Ländern gleich verbreitet zu sein,

wie ich auf meinen weltweiten Reisen in Sachen Reiki immer wieder bemerkt habe.

In diesem Abschnitt werden diese Anwendungsfehler besprochen – und, so hoffe ich,

zu deinem Nutzen geklärt.

Zu schnelle und unaufmerksame Anwendung der Symbole

und ihrer Mantras

Die Lebensenergie folgt der Aufmerksamkeit. Je hastiger, unkonzentrierter und

schneller die Symbole gezeichnet und die Mantras gesprochen werden, desto weniger

Lebensenergie, gleich welcher Art, kann gerufen werden.

Es ist wichtig, die Symbole langsam, wie bei Tai Chi Chuan- oder Qi Gong- Übungen

zu zeichnen und die Mantras aufmerksam und betont auszusprechen.

Es ist richtig, dass der 2. Grad grundsätzlich die Möglichkeit bietet, mentale

Energiearbeit zu betreiben. Allerdings setzt diese Art der Anwendung die sorgfältige

Integration des Gelernten voraus. In der Praxis bedeutet das, die Symbole mit dem

Handteller- Chakra langsam und bewusst zu zeichnen und das dazugehörige Mantra

laut und betont auszusprechen, wann immer dies möglich ist, um den Geist und den

die Werkzeuge gebrauchenden Körper durch diese Bewusstseinsarbeit in Bezug auf

die Symbole und Mantras in eine möglichst enge Resonanz zueinander zu bringen. Es

ist auch empfehlenswert, die Symbole alle paar Wochen auf Papier zu zeichnen und

mit den Originalen, zum Beispiel in diesem Buch zu vergleichen. Es schleichen sich

schnell Fehler ein, die beim „in die Luft Zeichnen“ kaum zu bemerken sind.

Später, nach dieser Übungsphase, können die Symbole selbstverständlich im

Geiste17 mit der Absicht, an einer bestimmten Stelle in Erscheinung zu treten,

gezeichnet und die Mantras ebenso im Geiste rezitiert werden. In meiner eigenen

Übungspraxis nutze ich allerdings jede sich bietende Gelegenheit, um die Symbole

und Mantras „direkt und händisch“ anzuwenden, und so meine Reiki-Fähigkeiten

weiter zu vervollkommnen.

Sicher funktionieren die Symbole und Mantras auch zu Anfang bis zu einem

gewissen, für die meisten Anwendungen ausreichenden Grade, wenn du sie nur

mental gebrauchst. Jedoch wirst du dich über die enorme Steigerung der Wirkungen

wundern, wenn du sie, wie oben erklärt, immer wieder übst. Wie bei jeder Kunst, so

lässt sich auch bei Reiki durch passende Übungen die Kunstfertigkeit immer weiter

verbessern. Reiki ist so eine wunderbare Sache – je mehr ich es kennen gelernt habe,

desto größer wurde meine Hochachtung vor dem Lebenswerk Dr. Mikao Usuis.

17 Werden die Reiki-Symbole mit den Händen gezeichnet, verrichten die dort gelegenen Nebenchakras

im Handteller beziehungsweise in den Fingerbeeren die Arbeit des Symbolaufbaus. Wird der

Symbolaufbau mental (geistig) durchgeführt, muss die Gestaltungskraft der Handchakras über die

Aura, also indirekt im Gegensatz zur direkten, formgebenden Bewegung der Hände wirken. Der

Aufbau über die Aura ist natürlich nur unter der Voraussetzung ähnlich effektiv wie der über die

Handchakras, dass der Geist sich ein klares, präzises Bild von den verwendeten Symbolen angeeignet

hat und sehr bewusst beim Aufbau der Symbole vorgeht.

Die wahllose Anwendung der Symbole und Mantras

Die Symbole und Mantras haben alle einzigartige Bedeutungen und Funktionen. Je

besser diese besonderen Eigenschaften verstanden werden, desto bessere Ergebnisse

bringen sie in der Anwendung. Je weniger ihre Eigenheiten verstanden und respektiert

werden, desto weniger kraftvoll werden sie erfahrungsgemäß mit der Zeit.

Viele Reiki-Freunde, die dies nicht wissen, schließen deswegen bei Behandlungen

aus den mitunter nicht zufrieden stellenden Resultaten, die von Dr. Usui überlieferten

Werkzeuge der Energiearbeit seien nicht mehr zeitgemäß oder durch andere Einfl üsse

irgendwie „verwässert“ oder blockiert. Dass dies nicht so ist, lässt sich leicht demonstrieren.

Die Mantras und Symbole müssen einfach nur fachgerecht angewendet werden.

Einiges dazu ist bereits im vorgehenden Abschnitt erläutert worden. Dazu ist es

wichtig, jedes Symbol mit seinen einzigartigen Qualitäten immer besser theoretisch

und praktisch zu verstehen und entsprechend anzuwenden. Ein großes Problem dabei

kann die wahllose Anwendung aller einem Reiki-Behandler bekannten Symbole und

Mantras bei den Behandlungspositionen sein. Vergleichbar ist dies einem Heimwerker,

der bei der Reparatur eines kaputten Elektrogerätesteckers alle seine Werkzeuge,

von der Schlagbohrmaschine bis zur Wasserwaage einsetzt, weil er ja weiß, dass die

alle gut zu gebrauchen und kraftvoll und teuer sind – nur sind sie leider nicht für

jeden Zweck geeignet und richten, unsachgemäß eingesetzt, eventuell sogar Schaden

an. Nun ist es zwar nicht möglich, mit Reiki direkt zu schaden, allerdings ist es meiner

Ansicht nach unter Umständen schon problematisch, dass jemand alles Mögliche

macht, wenn es um Heilung geht, und eigentlich gar nicht weiß, warum er was tut

und wie es wirkt. So sinkt die Effektivität schnell und der Behandlungserfolg bleibt

eventuell weit hinter den Möglichkeiten der Methode zurück – was für den Heilungssuchenden

natürlich schade ist.

Die Symbole sollten deswegen entsprechend ihrer jeweiligen Bedeutung verwendet

werden, um beste Ergebnisse zu erzielen. Ein weit verbreiteter, mit dem eben erklärten

Thema zusammenhängender Irrtum besteht darin, zu glauben, die Symbole würden

sich im Wesentlichen allein in ihrer Stärke unterscheiden.

Also: das Kraftverstärkungssymbol verstärkt Reiki, das Mentalheilungssymbol

verstärkt es mehr, das Fernbehandlungssymbol macht Reiki noch stärker und das

Meistersymbol steigert die Wirkung am allermeisten.

Diese Auffassung ist völlig falsch!

Jedes Symbol ist eine Art Spezialwerkzeug, das seine besonderen und einzigartigen

Kräfte zum Reiki-System beisteuert.

Ausführliche, genau recherchierte und in der Praxis sorgfältig überprüfte Erläuterungen

zu den besonderen Kräften eines jeden traditionellen Reiki-Symbols fi ndest

du in den entsprechenden Kapiteln des vorliegenden Buches.

Die effektive Anwendung der Symbole und ihrer Mantras

Es gibt sehr viele verschiedene Wege, die von Dr. Usui hinterlassenen Reiki-Symbole

und ihre Mantras anzuwenden. Die Ergebnisse sind dabei durchaus nicht gleich effektiv.

In diesem Abschnitt erfährst du, wie die höchstmögliche spirituelle Kraft mittels

dieser wunderbaren Werkzeuge der Heilung und Persönlichkeitsentwicklung gerufen

werden kann. Bitte gehe verantwortungsbewusst mit den gewaltigen göttlichen Heilkräften

um, die so gerufen werden – sie wirken immer und ausschließlich im Sinne

des Lebens, der Liebe und der Göttlichen Ordnung. Doch so mancher Mensch hat es

nicht leicht, sich darauf einzulassen, zu seiner Bestimmung und der Göttlichen Wahrheit

„Ja!“ zu sagen. In kleinen Schritten geht es sich oft sicherer. Mit der unglaublichen

Heilkraft der Symbole lassen sich auch Schwierigkeiten harmonisieren, die unüberwindbar

scheinen. Allerdings ist dabei eine ruhige, bedächtige Herangehensweise das

Sinnvollste, weil sie dem Betroffenen Zeit lässt, sich an das Neue richtig zu gewöhnen

und das Alte, nicht mehr Brauchbare wirklich loszulassen.

Das richtige Aufbauen eines Reiki-Symbols

Vorbereitung: Atme einige Male langsam und bewusst in dein Hara, das sich etwa

zwei Fingerbreit unterhalb deines Bauchnabels in der Mittellinie des Körpers und

etwa zwei Fingerbreit inwärts befi ndet. Lasse zwischen dem Einatmen und dem Ausatmen

jeweils eine kleine Pause und spüre dabei der Lebensenergie nach, die sich in

deinem Hara sammelt.

Stelle dir jetzt vor18, dass aus deinem Hara ein Kraftfl uss goldenen Lichtes über

Bauch, Brust, Schulter, Arm und die das Symbol zeichnende Hand strömt. Zeichne

18 Bei Visualisierungsübungen gibt es häufi g Probleme, weil der Übende davon ausgeht, dass im Geiste

alles so erscheinen müsse, wie Dinge mit den Augen gesehen werden. Dies ist nicht zutreffend! Jeder

mit Augenlicht gesegnete Mensch visualisiert ständig im Alltag, indem er das, was er gerade sieht,

mit dem vergleicht, was er schon einmal in der Vergangenheit gesehen hat. Sonst könnte er nichts

wiedererkennen! Wenn zwei Freunde über einen Dritten, nicht Anwesenden reden und etwas über

sein Äußeres sagen, wissen beide, was gemeint ist, da sie sich an sein Aussehen erinnern. Auch, wenn

sie ihn nicht wie mit den Augen in ihrem Geiste „sehen“. Es reicht dementsprechend völlig aus, etwas

beschreiben zu können, was man im Geiste „sehen“ möchte, verbunden mit der Absicht, es sich vor

dem Inneren Auge vorzustellen. Natürlich lässt sich die Visualisationsfähigkeit noch sehr viel weiter

entwickeln – bis hin zu der Qualität intensiver Tagträume, bei denen der so Träumende trotz offener

Augen nur das sieht, was in seinem Geiste auf der „Kinoleinwand“ erscheint. Aber auch das haben die

Allermeisten schon erlebt. Es ist also nur nötig, wenn man so etwas in Übungen einbauen möchte,

diese Fähigkeit auf Abruf parat zu haben. Entwickelt zu werden braucht sie nicht – sie ist ja schon

lange im Einsatz. Aber, wie schon gesagt, für die Übungen in diesem Buch ist nur das alltägliche

Visualisieren nötig. Also mache dir keine Sorgen, ob du das schaffst. Dir steht längst alles zur

Verfügung, was du brauchst.

mit dem Handteller19 – dort ist das größte Chakra im Handbereich – mit dem goldenen

Licht in langsamen, fl ießenden Bewegungen das Symbol. Das goldene Licht20 sollte in

deiner Vorstellung eine dichte Spur goldenen Metalls hinterlassen, die die Striche des

Symbols aufbaut. Die energetische Struktur eines Symbols wird im Wesentlichen aus

hochfrequentem körpereigenem Ki aus den Hand- und Fingerchakras aufgebaut. Der

Verlust an körpereigenem Ki wird dabei sehr schnell durch die von dem einsetzenden

Reiki-Fluss verstärkte Tätigkeit dieser Energiezentren ausgeglichen, wie ich in längeren

Untersuchungen mittels Aura-/Chakralesens feststellen konnte. Faktisch verliert

der Körper also keinerlei Ki, wenn die Symbole aufgebaut werden, was sich in der

Praxis auch dadurch zeigt, dass keinerlei Erschöpfung bei einem mit den Symbolen

arbeitenden Menschen zu beobachten ist. Eher fi ndet eine nach kurzer Zeit einsetzende,

umfassende Vitalisierung statt.

Werden die Symbole aus dem wesentlich stärkeren Ki des Hara bewusst aufgebaut,

können sie ihre Antennenfunktion, mittels der Reiki in diese Welt geholt und auf

eine bestimmte Aufgabe hin ausgerichtet wird, sehr viel effektiver erfüllen, wie dir

die Übungspraxis bestätigen wird. Doch mittels der Symbolarbeit mit dem Hara-Ki

lässt sich noch sehr viel mehr Schönes anstellen, wie dir der nächste Absatz zeigen

wird …

Das korrekte Zurücknehmen eines Reiki-Symbols

Wenn ein Symbol seine Wirkung getan hat, braucht es ja an sich nicht mehr „in der

Gegend herumzustehen“. Um das Hara-Ki21, mit dem du es aufgebaut hast, zurückzuholen,

kannst du die unten beschriebene Methode anwenden. Vielleicht fragst du

dich, warum das denn nötig sei. Nun, es passiert nichts Schlimmes, wenn du ein

Symbol „stehen lässt“. Vielleicht würde eine Vielzahl von solchen Symbolen in einem

Raum ein wenig irritierend auf sehr stark medial begabte Personen wirken. Aber, da

sich die Symbole nach einiger Zeit, die abhängig ist von der Sorgfalt, mit der sie aufgebaut

wurden, und den energetischen Umweltbedingungen, von selbst wieder aufl östen

19 Oft werden die Symbole mit einem Finger oder den Fingerspitzen gezeichnet. Das geht zwar auch,

aber wegen der geringeren Kapazität der Fingerchakras ist die Wirkung im Allgemeinen wesentlich

schwächer als bei dem Aufbau eines Symbols mit dem Handtellerchakra.

20 Das goldene Licht ist ein reiner Platzhalter, um für das Bewusstsein den Vorgang der Symbolentstehung

fasslich und kontrollierbar zu machen. Reiki ist nicht golden. Es hat überhaupt keine Farbe.

21 Das Hara-Ki ist genau genommen das archetypische Ki des Wasserelements (nach der chinesischen

Fünf- Elemente-Lehre). Es wird aus dem essentiellen Ki der Nieren aufgebaut und bei Bedarf oder

durch bewusste Anstrengung in den so genannten Kleinen Energiekreislauf, bestehend aus Diener- und Lenkergefäß, eingespeist, aus dem wiederum alle anderen, aus der Akupunktur bekannten

Lebensenergiemeridiane ihre Kraft beziehen.

und sich mit den Flüssen der Umweltenergien vereinigen, gäbe es auch diesbezüglich

allenfalls vorübergehende Auswirkungen.

Allerdings gibt es starke, wohltätige Wirkungen, die aus einer korrekten Rücknahme

der mit konzentriertem Reiki gesättigten, körpereigenen Lebensenergie resultieren.

Wird dieses hochfrequente Lebensenergiegemisch in das Hara zurückgeholt,

wirkt es sich nachhaltig gesundheitssteigernd, kräftigend und die Entwicklung spiritueller

Talente besonders fördernd auf den Organismus aus. Das Hara-Ki wird mittels

dieser einfachen Technik, die praktisch so „nebenbei“ abfällt, wenn Reiki angewendet

wird, mehr und mehr zu einer besonderen spirituellen Qualität umgewandelt. Für

diesen Prozess sind ansonsten sehr komplizierte und zeitaufwendige Übungen im

klassischen chinesischen Qi Gong notwendig. Die Umwandlung des Hara-Ki fördert

die spirituelle Entwicklung der so genannten drei Herzen, der drei Dan Tiens.

Dadurch wird das Shen, der göttliche Geist im Menschen gestärkt und mit der Zeit

zu voller Funktionsfähigkeit gebracht.

Vorgehensweise: Fahre mit der linken Hand, wenn du Rechtshänder bist (sonst mit

der rechten), die Struktur des Symbols ab, während du mit der Vorstellung einatmest,

dessen Energie in dein Hara einzuziehen und dort zu sammeln. Solltest du es nicht

während eines Einatmens schaffen, macht das gar nichts. Halte in der Bewegung

während des Ausatmens inne und vollende danach das Abfahren der Striche des Symbols

mit der Hand. Lege dann beide Hände X-förmig mit leichtem Druck auf dein

Hara und richte deine Aufmerksamkeit auf diesen Bereich. Stelle dir vor, dass durch

den leichten Druck eine Art Gefälle in deinem Energiesystem entsteht, durch das alle

Energie, die zur Zeit nicht für etwas gebraucht wird, zum Hara fl ießt und sich dort

wie in einer Zisterne sammelt. Beobachte diesen Prozess etwa ein bis zwei Minuten.

Danach ist die Übung beendet. Wenn du magst, bedanke und verneige dich.

Die richtige Verwendung eines Reiki- Mantras

Um ein traditionelles Reiki-Symbol zu aktivieren, also es arbeiten zu lassen, wird dessen

Mantra drei Mal gesprochen oder bewusst im Geiste aufgesagt. Auch hier macht es

große Unterschiede, wie das Mantra angewendet wird. Im Prinzip gilt das Gleiche, was

schon oben für die Symbole erläutert wurde. Durch die Einweihungen kann bereits

der Anfänger darauf vertrauen, dass die Symbole sicher aktiviert werden, wenn die

Mantras im Geiste angewendet werden. Doch indem die Mantras, wie unten erklärt,

korrekt angewendet werden, lässt sich die Kraft der Aktivierung enorm steigern.

Vorgehensweise: Sprich das Mantra deutlich, wenn möglich laut, betont und mit voller

Stimme. Übe alternativ auch, die Mantras zu singen. Erfi nde Melodien dafür und

probiere verschiedene Tonlagen aus, bis du die für dich passende gefunden hast. Spüre

nach dem Singen des Mantras noch einen Moment der Veränderung der Energien

bewusst nach, um deine spirituelle Wahrnehmungsfähigkeit zu entwickeln. Was hat

sich in dir, was im Raum geändert? Welche Bereiche deines Körpers spürst du vor der

Anwendung besonders deutlich? Welche danach? Fühlst du dich davor oder danach

mehr zum Himmel angehoben oder zur Erde gezogen?

Das CR als allgemeiner Kraftverstärker

Das Kraftverstärkungssymbol CR wird leider häufi g unterschätzt. Das CR sollte meiner

Erfahrung nach grundsätzlich immer zusammen mit jedem der anderen Symbole

verwendet werden, indem es nach dem jeweiligen Symbol angewendet wird.

Ausnahmen sind nur bestimmte Teile der Einweihungen in die Reiki-Grade.

Das CR steigert die Wirkung jeder anderen Reiki-Anwendung, wie zum Beispiel

beim Handaufl egen, der Aura- oder Chakraarbeit, der Mentalheilungen und Fernbehandlungen

enorm.

Exaktes Zeichnen der Symbole –

Korrektes Aussprechen der Mantras

Die Symbole und Mantras haben einzigartige Bedeutungen. Werden sie korrekt

gezeichnet, beziehungsweise ausgesprochen, dreht sich – sinnbildlich gesprochen

– der Schlüssel im Schloss und die Tür geht auf. Durch die Art der Energieübertragung

bei den Einweihungen des Traditionellen Reiki nach Usui ist auch eine gewisse

Variationsbreite bei der Anwendung dieser Energiearbeitswerkzeuge möglich. Doch es

ist am sichersten, den nach den Regeln der Kunst erstellten Vorlagen zu folgen, damit

garantiert ist, dass alles so funktioniert wie es soll und am meisten hilft. Du fi ndest

in diesem Buch in den entsprechenden Kapiteln viele Beispiele, wie die Symbole

nach den Regeln der japanischen Kalligraphie korrekt gezeichnet werden und auch

die ursprünglichen Namen ( Mantras) der Symbole in der passenden Schreibweise.

Mache es dir zur Gewohnheit, die Symbole mindestens einmal im Monat auf Papier

zu schreiben und mit den Vorlagen zu vergleichen. Werden die Symbole nur in die

Luft gezeichnet, schleichen sich zu leicht unbemerkt Fehler ein.

Rei Ki Gong- Übungen

Die folgenden Techniken werden dir helfen, völlig neue Möglichkeiten der spirituellen

Heilungsarbeit mit Reiki zu entdecken. Gleichzeitig wirst du lernen, die

schlummernde Kraft der Symbole zu wecken und sinnvoll einzusetzen. Verwende die

Symbole und Mantras bei jeder der folgenden Techniken so, wie es oben in diesem

Kapitel erklärt ist, um optimale Wirkungen zu erzielen.

Ein Symbol korrekt zeichnen, mit dem Mantra aktivieren

und die Energie erfahren

Sammele Erfahrungen mit den Wirkungen der Symbole22 , indem du jedes der vier

– Kraftverstärkungssymbol ( CR); Mentalheilungssymbol ( SHK); Fernbehandlungssymbol

( HS); Meistersymbol ( DKM) – nach den in den Absätzen „Das richtige

Aufbauen eines Reiki-Symbols“ und „Die richtige Verwendung eines Reiki- Mantras“

erklärten Vorgehensweisen anwendest. Zeichne es groß, mindestens einen Meter in

der Höhe, vor dich. Nimm dir Zeit und spüre dich in die besondere Qualität eines

jeden Symbols sowohl vor als auch nach der Aktivierung durch das Mantra genau ein.

Halte deine Hände einmal vor, dann in ein Symbol. Was nimmst du wahr? Fertige

Notizen über deine neuen Erfahrungen an. Führe diese Übung auch durch, wenn du

schon lange mit den Reiki-Symbolen arbeitest. Du wirst höchstwahrscheinlich einige

interessante Überraschungen erleben.

Die Energie eines Symbols zurücknehmen und im Hara speichern

Nimm die Energie von jedem der Symbole, die du bei der vorigen Übung aufgebaut

hast, wie im Absatz „Das korrektes Zurücknehmen eines Reiki-Symbols“ erklärt, in

dein Hara zurück. Notiere auch hier, was du dabei im Einzelnen wahrnimmst.

Die Technik des Aufbauens eines Symbols und des Zurücknehmens seiner spirituellen

Energie in dein Hara ist bereits für sich genommen eine wunderschöne, sehr

effektive und wichtige Übung. Genau genommen handelt es sich hier um die Grundübung

des Rei Ki Gong, auf der alle anderen Techniken prinzipiell aufbauen. Führst

du sie täglich über einige Wochen lang durch, wirst du erstaunliche positive Veränderungen

in dir auf allen Ebenen deines Seins wahrnehmen.

22 Natürlich ist der Erfolg dieser Übung abhängig davon, ob du in die Symbole und Mantras des 2.

beziehungsweise 3. Grades des Traditionellen Usui- Reiki eingeweiht bist. Es schadet zwar nicht, nützt

jedoch auch nichts, wenn du zum Beispiel in den 1. Grad eingeweiht bist und versuchst, die Symbole

aus dem 2. und 3. Grad anzuwenden. Unter anderem wegen dieser Tatsache unterzog sich Dr. Mikao

Usui ja der dreiwöchigen Meditations- und Fastenzeit, um Zugang zu den spirituellen Kräften des

Reiki-Systems zu bekommen. Hätte allein das Lesen von Schriften ausgereicht, hätte er sich dieser

großen und risikoreichen Anstrengung nicht unterziehen müssen.

Ein CR-Symbol in ein Chakra einbringen

Zeichne auf die oben erklärte Weise ein CR-Symbol von etwa der Größe eines Suppentellers

ungefähr eine Handbreit über eines deiner Hauptchakras oder das eines

Übungspartners. Aktiviere das Symbol durch dreimaliges Aussprechen seines Mantras.

Fasse jetzt mit deinen Händen behutsam das Symbol an den Seiten an, als ob es

materielle Substanz hätte, und bewege es langsam und gleichmäßig ein Stück weit

in das ausgewählte Chakra hinein. Es ist hilfreich, wenn der so Behandelte dies mit

einem bewussten Einatmen über das Chakra verbindet. Belasse das Symbol einige

Minuten in dem Energiezentrum. Dann bewege es wieder heraus. Wenn du die

Übung beenden möchtest, nimm seine Energie jetzt wieder in dein Hara auf. Wenn

du noch weitere spannende Erfahrungen gleich anschließend machen möchtest,

bewege das CR noch nacheinander in mehrere weitere Hauptchakras. Denke daran,

deine Erfahrungen zumindest stichwortartig aufzuschreiben. Am Ende der Übung

nimm die Energie des Symbols auf jeden Fall in dein Hara zurück.

Diese Technik unterstützt kraftvoll die innere Heilung von Energiezentren (Chakras)

aller Art, verbessert ihre Beziehungen zum Rest des Energiesystems und erhöht

ihre Schwingung, abhängig von der Verweildauer des Symbols im Chakra bis in spirituelle

Bereiche. Wird die Übung längere Zeit (fünf Minuten pro Energiezentrum

und mehr) und mit allen sechs Hauptchakras durchgeführt, ergeben sich die besten

Resultate.

Ein CR im Hara „einrasten”

Zeichne ein CR von etwa der Größe einer Untertasse etwa eine Handbreit über dein

Hara23 oder das eines Übungspartners. Aktiviere es durch dreimaliges Aussprechen

seines Mantras. Fasse es mit beiden Händen an den Seiten, als ob es physisch vorhanden

wäre, und bewege es in das Hara. Bewege das Symbol vorsichtig und aufmerksam

hin und her, bis du ein Gefühl dafür hast, wie es mit dem Hara interagiert. Finde nun

heraus, wohin du es im Hara bewegen musst, damit es „einrastet“. Du wirst dies daran

feststellen, dass der Widerstand gegen die Bewegung des CR in jede Richtung kurz

zunimmt und es sich dann wieder ohne nennenswerten Widerstand im Hara bewegen

lässt. Hast du den Punkt gefunden, belasse es dort für einige Minuten. Bewege es

dann wieder heraus und nimm seine Energie in dein Hara zurück, wie es weiter oben

erklärt ist.

23 Das Hara befi ndet sich etwa zwei Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels und etwas im Inneren des

Körpers.

Diese Übung wird, bei täglicher Praxis, nahezu alle Funktionen des Haras aktivieren

und qualitativ verbessern. Es eignet sich sehr gut zur Unterstützung der Heilung

von Nebennierenerschöpfung.

Das CR über den Körper des Klienten bringen

und in Schwingungen versetzen

Zeichne ein großes CR so über einen Übungspartner, dass es vom Scheitel bis zum

Becken reicht. Es kann selbstverständlich auch groß genug sein, um den gesamten

Körper zu bedecken. Aktiviere es durch das dreimalige Aussprechen seines Mantras.

Schlage es nun behutsam mit den Fingern einer Hand an, wie eine Glocke, die du zum

Klingen bringen möchtest. Stattdessen oder ergänzend kannst du auch Vokale tönen,

Obertöne singen oder Mantras (zum Beispiel: Om Mani Padme Hum) rezitieren, um

die Struktur des CR vibrieren zu lassen.

Wie fühlt sich das CR an, bevor es in Schwingung versetzt wird? Wie danach? Wie

fühlt es sich an, wenn du die unterschiedlichen, oben angegebenen Methoden verwendest,

um es in Schwingung zu versetzen?

Mittels der Reiki- Fernbehandlung kannst du diese Übung auch für dich selbst

anwenden.

Mit dieser Übung lässt sich sehr gut die Aura klären, harmonisieren und stärken.

Außerdem verbessert sie intensiv die Resonanzfähigkeit der Aura für spirituelle Einwirkungen

aller Art. Dadurch wird es leichter, zum Beispiel mit Engeln und anderen

Lichtwesen zu kommunizieren, medial zu arbeiten oder Astralreisen zu unternehmen.

Das CR-Symbol in Räumen, Kraftplätzen und Gärten

zum Schwingen bringen

Eine Feng-Shui-Anwendung dieser Technik besteht darin, ein CR-Symbol waagerecht

in einen Raum zu zeichnen, so, dass es den ganzen Raum ausfüllt. Die Mitte des

Symbols sollte etwa in der Raummitte liegen. Aktiviere das CR wie gewohnt, dann

stelle dich in sein Zentrum, lege deine Handfl ächen vor dem Herzen zusammen und

beginne, Vokale, Obertöne oder Mantras zu singen. Tue dies für etwa 5 Minuten.

Dann setze dich ruhig hin und spüre dich in die neue Energie im Raum bewusst

hinein. Was hat sich geändert?

Diese Technik lässt sich mit phantastischen Wirkungen an Kraftplätzen oder bei

Grup pen meditationen anwenden. Dazu setzen oder stellen sich die Teilnehmer im Kreis

auf und das CR-Symbol wird ganz groß und natürlich waagerecht in den Kreis gezeichnet.

Ansonsten ist die Vorgehensweise wie oben beschrieben. Es können aber immer

wieder andere Personen in die Kreismitte treten, um das CR in Schwingungen zu versetzen.

Auch mehrere Menschen können im Mittelpunkt mit den Energien arbeiten.

Bei Fernbehandlungen kannst du auf diese Weise auch ganze Gebäude behandeln.

Versuche dabei auch einmal, das CR in der Mitte eines Gebäudes, wie bei einem

Chakra eines Menschen „einzurasten“. Ähnlich lässt sich ein Garten behandeln. Setze

auch hier die Mitte des CR-Symbols in den Mittelpunkt des Gartens.

Das SHK in der Zirbeldrüse einrasten

Zeichne ein SHK-Symbol ungefähr von der Größe einer Untertasse über den Scheitel

eines Übungspartners. Aktiviere es mit der dreimaligen Aussprache seines Mantras.

Fasse es mit beiden Händen an den Seiten, als ob es physisch vorhanden wäre, und

bewege es in den Kopf deines Partners, bis es etwa eine Fingerbreite über der Verbindungslinie

der Augenbrauen etwa in der Mitte des Schädels ist. Bewege das Symbol

vorsichtig und aufmerksam ein wenig hin und her, bis du ein Gefühl dafür hast, wie

es mit der Zirbeldrüse interagiert. Finde nun heraus, wohin du es genau im Kopf

bewegen musst, damit es „einrastet“. Du wirst dies daran feststellen, dass der Widerstand

gegen die Bewegung des SHK in jede Richtung kurz zunimmt und es sich dann

wieder ohne nennenswerten Widerstand im Kopf bewegen lässt. Hast du den Punkt

gefunden, belasse es dort für einige Minuten. Bewege es dann wieder heraus und

nimm seine Energie in dein Hara zurück, wie es weiter oben erklärt ist.

Variiere diese Technik auch, indem du zusätzlich das CR-Symbol an der gleichen

Körperstelle – direkt nach dem SHK-Symbol und seinem Mantra – verwendest.

Diese Übung wird, bei täglicher Praxis, die Zirbeldrüse und die anderen Drüsen

im Gehirn, die mit ihr zusammenarbeiten, aktivieren, harmonisieren und in ihrer

Funktionsfähigkeit qualitativ deutlich verbessern.

Mittels einer Reiki- Fernbehandlung kannst du diese Übung auch für dich selbst

anwenden.

Diese Technik eignet sich sehr gut zur Unterstützung der Heilung aller Arten von

gesundheitlichen Problemen, die mit den innersekretorischen Drüsen überall im Körper

zusammenhängen. Außerdem lässt sich mit dieser Übung die spirituelle Entwicklung

sehr wirksam unterstützen, und einige Arten von geistig-seelischen Erkrankungen

sprechen gut darauf an. Experimentiere im Einzelfall damit und denke daran, wie es

bei jeder intensiven Energiearbeit am Kopf nötig ist, am Schluss der Sitzung den Körper

gründlich über die Reiki-Behandlung der Fußsohlen (Zehen bis Mitte) zu erden.

Das HS in der Wirbelsäule einrasten

Zeichne das HS-Symbol mit dem Handteller so groß über die Wirbelsäule eines

Übungspartners, dass es vom Steißbein bis zum Hinterkopf (Atlaswirbel) reicht. Aktiviere

es durch das dreimalige Nennen seines Mantras. Fasse es mit beiden Händen an

den Längsseiten, als ob es physisch vorhanden wäre, und bewege es in die Wirbelsäule

deines Partners. Führe das Symbol vorsichtig und aufmerksam ein wenig hin und her,

bis du ein Gefühl dafür hast, wie es mit der energetischen Struktur der Wirbelsäule

interagiert. Finde nun heraus, wohin genau du es im Bereich des Rückgrates bewegen

musst, damit es „einrastet“. Du wirst dies daran feststellen, dass der Widerstand gegen

die Bewegung des HS in jede Richtung kurz zunimmt und es sich dann wieder ohne

nennenswerten Widerstand hin- und herführen lässt. Hast du den Punkt gefunden,

belasse das Symbol dort für einige Minuten. Bewege es dann wieder heraus und nimm

die Energie seiner Struktur in dein Hara zurück, wie es weiter oben erklärt ist.

Variiere diese Technik auch, indem du zusätzlich das CR-Symbol an der gleichen

Körperstelle – direkt nach dem HS-Symbol und seinem Mantra – verwendest.

Mittels der Reiki- Fernbehandlung kannst du diese Übung natürlich auch für dich

selbst durchführen.

Diese Übung wird sich heilend, stärkend und harmonisierend auf die Wirbelsäule

und das Umfeld auswirken.

Diese Technik eignet sich sehr gut zur Unterstützung der Heilung in Bezug auf

Wirbelsäulen- und Rückenleiden aller Art sowie zur Vorbeugung dagegen. Außerdem

baut sie karmische Belastungen und andere emotionale und energetische Blockaden

im Bereich der Wirbelsäule und des Rückens allgemein ab. Die drei Hauptenergiekanäle

des Rückgrates – Îdâ, Sushumnâ und Pingalâ – werden gestärkt und entwickelt.

Ebenso die vier parallel zur Wirbelsäule verlaufenden Äste des Blasenmeridians und

die Nieren. Die Eigenschwingung ihrer energetischen Strukturen wird erhöht.

Diese Technik eignet sich sehr gut zur Harmonisierung der Auswirkung eines Steigens

der Kundalinî- Kraft.

Das DKM im 7. Chakra einrasten

Zeichne das DKM-Symbol mit dem Handteller etwa eine Handbreit über den Scheitel

eines Übungspartners. Aktiviere es durch das dreimalige Nennen seines Mantras.

Fasse es mit beiden Händen an den Längsseiten, als ob es physisch vorhanden wäre,

und bewege es ein wenig hinunter und nacheinander zu den Seiten. Führe das Symbol

vorsichtig und aufmerksam ein wenig hin und her, bis du ein Gefühl dafür hast, wie

es mit der energetischen Struktur des Kronenchakras (7. Chakra) in Wechselwirkung

tritt. Finde nun heraus, wohin genau du es etwa über der Mitte des Scheitels und etwa

drei Fingerbreit darüber bewegen musst, damit es „einrastet“. Du wirst dies daran

feststellen, dass der Widerstand gegen die Bewegung des DKM in jede Richtung kurz

zunimmt und es sich dann wieder ohne wesentlichen Widerstand hin- und herschieben

lässt. Hast du den Punkt gefunden, belasse das Symbol dort für einige Minuten.

Bewege es dann wieder heraus und nimm die Energie seiner Struktur in dein Hara

zurück, wie es weiter oben erklärt ist.