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Mark Hosak

Reiki-Do Institut Rhein-Neckar

Rainbow-Reiki, Kalligrafie, Kampfkunst, Coaching, Sprachdienstleistungen Japanisch
Tel.: 06271-947957
E-Mail: office-at-markhosak.com
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Kampfkunst - Wahrlich siegt, wer nicht kämpft

Seit 1985 lerne ich überwiegend bei japanischen Meistern, meistens im Privtat-Training japanische Kampfkünste und darüber hinaus noch einige Stile anderer Länder. Ich habe so lange intensiv ausprobiert, bis ich die für mich persönlich optimal passende Kampfkunst entdeckt habe. Das ist Ninjutsu mit den Schwerpunkten Stock, Schwert und Messer sowie ausgeklügelte Hebeltechniken im waffenlosen und Ninja-Magie im spirituellen Bereich.

Kampfkunst Seminare und regelmäßiges Training
Aufgepasst!
Das sagen erfahrene Kampsportler über Mark Hosak:

"The proof of the pudding is in the eating.", wie schon die Briten sagen.

Ich kenne Mark persönlich und bin von seiner tief in der Geschichte der Kampfkunst verwurzelten Lebens- und Lehrweise sehr beeindruckt. Und bei ihm hört die Kampfkunst nicht bei den äußeren Waffen auf. Viele sind sicherlich von Techniken und den verschiedensten Waffen beeindruckt,...Doch wer beschäftigt sich auch mit den anderen Gebieten des "Kampfes"?

Zum Kämpfen gehört z. B. auch das Heilen. Und auch die Beschäftigung mit der spirituellen Seite des Kämpferlebens. Wer sich nur mit der reinen Technik beschäftigt, wird irgendwann in der Weiterentwicklung stecken bleiben.

Denn die reine Technik hört da auf, wo der Körper aufhört. Und wer schon einmal so alte Meister wie z. B. den damals gut 83jährigen Großmeister des Aikido André Noquet bei einer Vorführung live erlebt hat und von ihm wie ein Blatt im Wind scheinbar mühelos drei Meter weit durch die Luft geworfen wurde, der weiß, dass in diesem Alter viel über den nicht so einfach "begreifbaren" geistigen Aspekt der Kampfkunst entschieden wird.

Mark hat einfach schon früher in seinem noch jungen Leben damit begonnen, sich mit diesen geistigen Themen auseinander zu setzen. Die Intensität seines spirituellen und kämperischen Lebens kann man in Unterhaltungen und in seinem Unterricht wahrnehmen.

Und wer meint, dass Mark nicht gelernt hat zu kämpfen, der soll einmal wie er die über 2.000 km lange Pilgerfahrt durch die tiefen Waldgebiete Japans auf sich nehmen, auf der er - zu Fuß und nur mit einem Pilgerstock "bewaffnet" - der einen oder anderen Gefahr ausgesetzt war. Viele von uns - mich bis jetzt eingeschlossen - würden eine solche Strapaze nicht auf sich nehmen, um die geistigen Aspekte einer Kampfkunst bis in ihre tiefsten Tiefen hin kennen zu lernen.

Doch wer wirklich diesen Schritt geht und sich auch auf die inneren Aspekte des Kampfes einläßt, der wird für den "realen" Kampf und auch das "reale" Leben besser gerüstet sein. Denn - und auch das ist vielfach bewiesen worden - in einem Kampf zweier gleich guter und starker Gegner wird immer der gewinnen, der mental, also geistig, stärker und belastbarer ist.

Jemand, der wirklich an der Entwicklung seiner Kampfkunst interessiert ist, wird also diesen letzten Schritt hinein in die Abgründe seiner eigenen Seele wagen.

Uwe Hiltmann, Niedernhausen/Taunus

(...hat 20 Jahre Kampfsport-Erfahrung und Bücher von Nakayama und Bruce Lee ins Deutsche übersetzt...)


Wie kam ich zur Kampfkunst?

Schon als kleines Kind haben mich die Kulturen Ostasiens begeistert. Zur Kampfkunst kam ich, als ich als Schuljunge öfters von größeren und stärkeren verprügelt wurde. Ich begann zunächst mit Karate in der Japanischen Internatsschule zu Bremen in den Stilen Goju Ryu und spöter Kyokushin Kai. Später habe ich mich noch weitere Stile und Kampfkünste angeschaut. In einige habe ich nur mal kurz reingeschnuppert andere habe ich länger trainiert, bis ich mit 18. Jahren schließlich zum Ninjutsu kam und bis heute dabei geblieben bin.

Als ich im Jahre 1995 während einer sechswöchigen Japanreise auf Empfehlung die Ehre hatte, den Ninjutsu Meister Taguchi kennenlernen zu dürfen, hatte er innerhalb von drei Jahren den waffenlosen Bereich seiner Kampfkunst Nyoken Nyohen Jutsu vervollständigt. Als ich diesen genialen Stil sah, wusste ich sofort, dass dies genau, das ist, wovon ich bisher nur geträumt hatte. Gleich zu Beginn meines dreijährigen Japanaufenthaltes, nahm Meister Taguchi mich als Privatschüler an. Die ersten drei Monate übten wir verschiedenste Formen des waffenlosen Ninjutsu (Taijutsu). Danach trainierte ich mit ihm fast täglich privat und am Wochenende mit den anderen Schülern. Die folgenden sechs Monate lernte ich im Privattraining keine neuen Techniken sondern ausschließlich die sogenannte Fallschule Taihen Jutsu. Ich musste Meister Meister Taguchi immer wieder angreifen, um auf raffinierteste Weise, gehebelt, geworfen und verknotet zu werden. Diese Form des Trainings führte dazu, dass ich nach einem halben Jahr aus nahezu jeden Winkel auf die Nase fallen konnte, ohne mich zu verletzen und mich aus den übelsten Verrenkungen befreien konnte.

Effektive Lernmethoden der Kampfkunst Ninjutsu

Um bei dem rasanten Tempo mithalten zu können, entwickelte ich zunächst eine spezielle Trainingsmethode, um die vielen Rollen effektiv und einfach üben zu können. Im Einverständnis von Meister Taguchi durfte ich diese Methode benutzen, um seine eigenen Neuanfänger in Japan in möglichst kurzer Zeit auf ein hohes Niveau zu bringen.

So diente ich einerseits Meister Taguchi als Stehaufmännchen, so dass er seine neuen von den Spirits (kami) empfangenen Techniken anwenden konnte und andererseits wurde ich unglaublich flexibel und verlor jegliche Angst vor dem Fallen. Damals wusste ich noch nicht, dass dieses Training mir ein Jahr später bei einem schweren Verkehrsunfall mein Leben retten würde.


Weiche Kampfkunst ist in Wahrheit das Starke

In den folgenden Monaten durfte ich dann auch selber Techniken üben. Dabei ging es aber nicht um einen Angriff und eine Abwehr, sondern um aneinandergereihte Abläufe von Bewegungen mit dem Partner. Zu jeder Technik, egal ob Angriff oder Abwehr gibt, es mindestens eine Gegentechnik. Viele Kampfkünste behaupten, dass „Angriff die beste Verteidigung“ sei. Aber genau das Gegenteil ist hier der Fall. Der Angreifer hat, wie es mir immer wieder bewiesen wurde, die schlechteren Karten. Es gibt scheinbar keinen Angriff, den man nicht mit sanften Mitteln aufnehmen kann, um den Angreifer, dann davon zu überzeugen, dass der Weg des Friedens der wahre Weg eines jeden spirituellen Kriegers ist. Das mag paradox klingen, meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass gerade das Weiche in Wahrheit sehr stark ist.

Selbstverständlich ist in einer brenzligen Situation ein Blitzangriff auch eine hervorragende Methode der Verteidigung, jedoch muß dem das Urteil vorausgehen, daß man wirklich angegriffen wird. Sonst wird der Satz "Angriff ist die beste Verteidigung" nur zu einer Ausrede oder als Legitimierungsversuch eines Angriffs gewertet.

"Wahrlich siegt, wer nicht kämpft."
(Sun Tzu - berühmter chinesischer General)


Das Kampfkunst Training mit traditionellen Waffen beginnt ...

Neben dem waffenlosen Training begann ich auch bald mit traditionellen Waffen, wie etwa Langschwert und Kurzschwert zu trainieren. Doch eines Tages führte Meister Taguchi mich zu seinen vielen Waffen, die an der Wand des Dojo (Räumlichkeit, in der man trainiert) hingen. Er stellte mich vor die Entscheidung zwischen zwei Wahlmöglichkeiten. Einerseits bot er mir an, dass er mir mit all seinen Waffen unzählig viele Techniken zeigen würde und andererseits dass wir eine einzige Waffe aussuchen, deren Umgang er mir bis zu meiner Rückkehr so ausführlich zeigen würde, dass ich diese Waffe nicht mehr von meinem eigenen Körper unterscheiden kann. Dafür müsste ich allerdings noch einmal die Basis ganz von vorne beginnen. Mein Ego sagte mir, viele Techniken mit vielen Waffen zu üben, doch dann entschied ich mich alle Techniken und Waffen zu verwerfen, um mit einer einzigen Waffe nochmals mit der Basis zu beginnen. Damals wusste ich noch nicht wie weitreichend diese Entscheidung für mich sein würde. Heute weiß ich, daß diese Entscheidung schließlich der Schlüssel dafür war, eines Tages alle Waffen zu beherrschen und Meister verschiedener Kampfkünste und zwar Kenjutsu, Ninjutsu und Bojutsu zu werden. Alle diese Künste sind in seinem Ninjutsu-Stil vereint, werden aber teilweise unabhängig voneinander geübt.

Das soll nicht den Anschein erwecken, daß ich all diese Waffen perfekt beherrsche. Man kann sich in jedem Bereich fortbilden und seine Fähigkeiten verbessern. Zum Beispiel kenne ich ziemlich viel mit dem Schwert, habe aber auch Leute getroffen, die es besser können, mit denen ich dann gerne trainiere und mich austausche.

Besonders spannend finde ich dabei den Vergleich zwischen verschiedenen Stilen. Das kann sehr horizonterweiternd sein. So gibt es zum Beispiel im Katori Kenjutsu (ein Schwertkampfstil) ganz andere Formen das Schwert zu heben als im Ninjutsu, weil im diesem Stil die Samurai in der Schlacht große Helme getragen haben und man das Schwert nicht einfach über den Kopf drehen kann wie in anderen Stilen.


Der Langstock - die Kampfkunst Waffe meines Herzens

Als nächstes durfte ich mir eine Waffe aussuchen. Was mir sofort aus tiefsten Herzen einfiel, war Langstock, da ich mir den Umgang mit dieser Waffe schon seit frühester Kindheit gewünscht hatte. Anstelle zu antworten, fragte ich aber Meister Taguchi, was für mich wohl die geeigneteste Waffe sei. Er antwortete, als könne er Gedanken lesen: „Du kennst die Antwort -- Langstock natürlich.“ Das hat mich einerseits sehr beeindruckt und andererseits natürlich zutiefst erfreut.

So begann ich das Stocktraining. Das war eine sehr harte Zeit, da die traditionellen Trainingsmethoden nicht zu unterschätzen sind. Zwei Stunden ein und dieselbe Bewegung mit einem schweren Stock gehört noch zu den harmlosen Übungen. Einmal jagte Meister Taguchi mich sogar für eine Woche durch den japanischen Urwald, um dort meine Basis und spezielle Formen wie das Fällen eines Bambus zu üben. Danach lehrte er mir nach und nach die fünf Formen des Enbôjutsu (Stockkampf im Affenstil), deren Bewegungen an die von Affen erinnern sollen. Mit dem Meistern des Affenstils wurde ich bald in die Grundlagen des Ryûbôjutsu (Stockkampf im Drachenstil) eingeweiht. In jedem Training allerdings ließ er mich immer nur die Dinge üben, die mir am schwersten fielen.


Die Entstehung einer neuen Kampfkunst: Taguchi Ryu Bôjutsu

Alles, was Meister Taguchi in seinem Stil lehrt, den er heute Taguchi Ryu Bojutsu nennt, hat er von keinem Menschen gelernt. Hier im Westen würde man sagen, dass er sich aus seiner Intuition heraus bewegt und diese Techniken dann lehrt. Was auch immer es bedeuten mag, er selbst sagt, dass er seine Techniken von den japanischen Spirits (kami) der Kampfkünste (bujin) geschickt bekommt. Dank seines umfangreichen Könnens kann er völlig neue Bewegungen hervorbringen und neu kombinieren.

Als Grundlage zur Systematisierung seines neuen Stils beschäftigt er sich mit den neuen Techniken und Kombination solange bis sie ausgereift sind. Eine spontane Bewegung muß gleich wiederholt werden, damit er sie sicher behalten und weitervermitteln kann. Auf diese Weise erweitert er sein Repertoire ständig durch die Übung neuer Bewegungen und macht sie zu einer anwendbaren Technik.

Auf diese Weise hatte ich die einmalige Chance, mit eigenen Augen zu sehen, wie ein neuer Stil entsteht. Und diesen Stil darf ich nun seit 1998 im Auftrag von Taguchi-sensei hier im Westen unterrichten.


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