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Mark Hosak

Reiki-Do Institut Rhein-Neckar

Rainbow-Reiki, Kalligrafie, Kampfkunst, Coaching, Sprachdienstleistungen Japanisch
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Bojutsu (Stockkampf)

Geschichte des Taguchi Ryu Bojutsu

und mein persönlicher Werdegang in dieser Kampfkunst
Bojutsu Technik_Grossmeister Taguchi mit dem Stock - links: Stock wird leicht in den weichen Boden gedrEkt; Mitte: Täuschung und gleichzeitiger des Gegners durch Aufwirbeln der Erde; rechts: Ausholen zu neuer Technik

Die japanische Kampfkunst Taguchi Ryu Bojutsu wurde vom Kampfkunst Großmeister Ryu Ryu Taguchi gegründet.

Taguchi Sensei studierte seit frühester Jugend verschiedene traditionelle japanische Kampfkünste der Samurai und Ninja und brachte es in den Stilen Shinkan Ryu und Bujinkan Ninpo Taijutsu zum Großmeister.

Selbst wenn man in Japan Großmeister ist, kann man selbst noch bei seinem eigenen Großmeister weitertrainieren und gleichzeitig selbst unterrichten. (der Großmeistertitel ist nicht immer gleichzusetzen mit dem Linienoberhaupt) Ursprünglich lehrte Taguchi-sensei in seiner Schule Bujinkan Ninpo Taijutsu, einer der Stile, in denen er selbst Großmeister ist, wie er es selbst Hatsumi (Großmeister und Linienoberhaupt des Ninjutsu) gelernt hatte.
Viele hochgraduierte heute in Kansai lehrende Bujinkan-Lehrer haben jahrelang bei Taguchi-sensei gelernt
Doch eines Tages, als er sich von seinen Schülern angreifen ließ, passierte etwas, womit er selbst nicht gerechnet hatte. Anstelle eine Technik zu zeigen, die er selbst jahrelang geübt hatte, bewegte er sich in Formen, die er noch nie gesehen hatte. Als dieses Phänomen häufiger auftauchte fragte er seinen Ninjutsu Großmeister Hatsumi Sôke, was dies wohl zu bedeuten hat. Dieser antwortete ihm, dass er nun an eine Weggabelung gekommen sei und dass er sich für einen Weg entscheiden müsse: „Entweder ignorierst du einfach das, was vorgefallen ist und trainierst ganz normal weiter. Oder du konzentrierst dich nun ausschließlich auf die neu entstandenen Bewegungen und verwirfst alles, was du all die vielen Jahre gelernt hast.“ Taguchi-sensei entschied sich für den zweiten Weg und gründete seinen eigenen Stil.

Training mit dem Stock Bojutsu

Drillübung mit dem Partner aus Boku-bo no kamae.Hier werden die Techniken und Partnerübungen gelehrt, die die Basis für die Formen des Stockkampfes im Affenstil Enbojutsu darstellen. Dabei handelt es sich um fünf Kategorien von Techniken, die sich wiederum in Schlag-, Stoß- und Schnitttechniken untergliedern lassen. Da ein Stock eine längliche Form besitzt, kann man ihn auch für Schwerttechniken benutzen. Kenjutsu ist sozusagen in diesem Stockstil enthalten. Im Stock sind daher alle denkbaren länglichen Waffen versteckt. Die Beherrschung dieser Waffe bedeutet alle anderen länglichen Waffen natürlich benutzen zu können und das ist das Ziel des Affenstils.


Trainingsaufbau für Bojutsu im Anfängerkurs

Üben einfacher linearer Bewegungen mit dem Stock von oben, unten, rechts und links. Die Schrittarbeit aus dem Fitness Bereich wird hier mit eingeflochten. Weitere einfache aber effektive Übungen fördern die Fähigkeit, den Stock sanft durch die Finger gleiten zu lassen, aber gleichzeitig auch den Griff zu stärken.

Die Übungen aus Schritt eins werden nun gemeinsam mit dem Partner geübt, wobei jede Bewegung sowohl als Angriff als auch zur Verteidigung dienen kann. Um die Gefahr vor Verletzungen zu vermeiden, stellen sich die Trainingspartner einen virtuellen Gegner in ihrer Mitte vor, wo sich dann die Stöcke treffen. Damit wird der Abstand so groß gehalten, dass es unmöglich ist, den Partner zu treffen, selbst wenn dieser einen Fehler macht oder nicht reagiert.

Wenn die Schritte 1. und 2. sicher beherrscht werden, folgen verschiedene Kombinationen mit und ohne Partner, so dass den Schülern die Möglichkeit geboten wird, sich mit dem Stock immer natürlicher bewegen zu können. Man bekommt förmlich das Gefühl, als sei der Stock ein Teil des eigenen Körpers. Darüber hinaus geht nach und nach die Angst vor dem Stock verloren, da durch die Partnerübungen die Augen so geschult werden, dass der Übende sich daran gewöhnt, dass ein Gegenstand erst langsam, dann aber immer schneller auf ihn zukommt.


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